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Die Qualität von ESG-Finanzierungen und damit die attraktiven
ESG-Zinsen beruhen vor allem auf drei Pfeilern:
- der grossen Diversifikation der Pools und kleinen Beteiligungen
pro Pool,
- den Schweizer Gemeinden mit ihrer vergleichsweise stabilen
Finanzlage als Schuldner
- sowie dem differenzierten
Prüfverfahren (internes Rating und Monitoring)
Moody’s
bestätigt die hohe Qualität der ESG-Anleihen. Moody’s
bewertet die ESG-Anleihe Serie 82 mit der Höchstnote Aaa.
Gesunde
Gemeindefinanzen sind eine Voraussetzung, um sich an ESG-Finanzierungen
beteiligen zu können. Sie bilden aber auch den Schlüssel
für attraktive, schuldnerfreundliche Zinssätze. Die
ESG unterzieht entsprechend jede Gemeinde, die sich an einem Pool
beteiligt, einer detaillierten Kreditprüfung. Zusätzlich
kommt basierend auf den allgemein anerkannten Finanzkennzahlen
der kantonalen Finanzdirektoren ein internes Rating zur
Anwendung.
Allgemein
verfügen die Gemeinden über eine vergleichsweise deutlich
stabilere Finanzlage als Bund und Kantone. Der Schuldenbestand
der Gemeinden nahm seit Anfang der 1990er Jahren mit durchschnittlich
0.9% jährlich bescheiden zu, während sich die Schulden
des Bundes bis Ende 2007 mehr als verdreifacht haben (+7% p.a.)
und die Schulden der Kantone zwei Mal so gross wie 1990 sind (+4%
p.a.). |